Tag Archive: Pornographie


Ich habe ja schonmal den Blog erotica – Erotisches aus der Sicht einer Frau gelobt [Nachtrag: dieses Blog scheint es nicht mehr zu geben], auf dem es immer noch und immer wieder wunderschöne erotische und teils durchaus auch pornographische Bilder zu sehen gibt. Beim Herumstöbern bin ich jetzt auf drei weitere solcher Blogs gestoßen, die stilvolle erotische Fotos veröffentlichen: einerseits der Blog twofaces, auf dem jeden Tag mindestens ein Photo eingestellt wird, andererseits ist da die Seite syntheticpubes, auf der sehr, sehr fleißig sexy Bilder veröffentlicht werden. Und dann ist da auch noch die Seite drei, wo nicht ganz so regelmäßig, aber immer wieder von einer Frau ausgewählte Fotos zu sehen sind. Wie gesagt, alle sehr empfehlenswert und anregend.

Viel Spaß beim Betrachten und einen angeregten Abend wünscht
ellen

Da tappt ellen heute doch zufällig in eine Buchhandlung und stolpert über ein Buch, das sie dringend mitnehmen muss: FeuchtOasen – Erotische Bekenntnisse, von Anna Lynn, erschienen im Verlag blue panther books. Im Klappentext heißt es da: “Anna Lynn berichtet aus ihrem wilden, erotischen Leben. Es ist voll von sexueller Gier, Wollust und wilden Sexpraktiken. Anna Lynn kann immer, will immer und macht es immer … Sex! Pastorinnen, Reitlehrer, Architekten, Gärtner, Chauffeure, Hausdamen & Co. Alle müssen ran!”

Interessant ist hier erstmal, dass Autorin und Romanfigur hemmungslos miteinander identifiziert werden, aber das ist ja nichts Neues, mal abgesehen davon, dass die Autorin einem dies auch erleichtert, indem sie eine ihrer Hauptfiguren “Anna” nennt. Oder indem sie ihr Pseudonym (denn wer sagt uns, dass die Autorin tatsächlich Anna Lynn heißt) eben nach ihrer Hauptfigur gewählt hat, wie auch immer.

Gekauft hat ellen das Buch aber wegen eines Zusatzes, der aus dem Mund der Autorin anderer erotischer Bücher, Trinity Taylor, stammt. Diese sagt nämlich: “Endlich mal ein echtes Männerbuch. Für mich ist Anna Lynn eindeutig DIE neue Henry Miller!” Naja, wenn da Henry Miller erwähnt wird, dann wird ellen natürlich neugierig, so sehr dies auch an den Haaren herbeigezogen sein mag. Und wenn dann auch noch von einem “Männerbuch” die Rede ist – was ja auch nochmal dick in rundumlaufender Kolonne auf dem Cover abgedruckt ist -, dann fragt sich ellen zwar, weshalb ausgerechnet eine Frau (Trinity? oder ist das nur das Pseudonym eines Mannes?) das nun beurteilen können sollte, muss dieses Buch aber natürlich haben, ist ja klar. ellen fragt sich auch, ob das Absicht des Marketings war, denn eigentlich ist es ja logisch, dass eine Frau, die nach etwas “Verbotenem” sucht, umso lieber ein mit “Männerbuch” gekennzeichnetes Werk auswählen wird.

Das Buch landete also letztlich mit ellen im Bett und musste natürlich sofort angelesen werden. Henry Miller – nun ja, kein weiterer Kommentar. “Pastorinnen, Gärtner, Chauffeure” kommen auch gleich zum Einsatz, wobei wenige Klischees ausgelassen werden, denn das gehört ja wirklich zum üblichen Personal vieler mehr oder weniger guter erotischer Romane. Die Amazon-Bewertungen bemängeln am Buch teilweise, dass es quasi zu wenig um den heißen Brei herumredet, sondern sofort zur Sache kommt. Wer sich erotische Verführung und phantasievolle Einstimmung wünscht, der ist bei diesem Buch sicherlich falsch. Ja, ein einzelnes Sexerlebnis wird tatsächlich manchmal in wenigen Zeilen abgehandelt. Und dann kommt sofort das nächste. Man lernt die Figuren dabei auch nicht kennen, sie sind austauschbar, aber all das findet ellen schon ganz okay. Trotz dieser Einschränkungen empfindet ellen das Buch durchaus als anregend, denn es geht eben ganz unverblümt und nur um Sex. Immerhin spart man sich so auf jeden Fall das Blättern von einer spannenden Stelle zur nächsten, denn im Buch findet sich sicher keine einzige Seite, auf der nicht gevögelt wird.

Nur manchmal übertreibt es die Autorin ein bisschen und man fragt sich, ob sie absichtlich jedes Klischee bedient hat und sich in Wirklichkeit still und heimlich lustig macht über ihre Leser. Zum Beispiel wenn “Anna” über die Lektorin ihrer Mutter (bald Bestsellerautorin) schreibt (Zitat S.22):

Die Lektorin war nicht nur eine Lesbe, die es schaffte, Mama nach allen Regeln der Kunst zu verführen, sie stieß Mama auch noch auf die richtigen Themen. Nach drei Jahren erschien dann endlich Mamas erster Bestseller. Das Buch war so schweinisch und versaut, dass Mama unter einem Pseudonym schrieb. Nachdem ich das Buch gelesen hatte, landete auch ich im Bett der Lektorin. Eine ganze Woche war nötig, bis ich wieder bereit war, einen Schwanz in meine Muschi oder den Mund zu schieben. [...]

Einmal überraschte mich Mama mit zwei Schauspielern im Bett. Sie riss sich die Kleider vom Leib und fiel über die Männer her. Was sind wir doch für eine verdorbene Familie! Mutter und Tochter zusammen beim Vögeln – man soll es nicht für möglich halten! Dabei musste ich feststellen, dass Mama für ihr Alter eine Menge draufhat.

Ja. Hier setzt die Autorin dem Ganzen vielleicht ein bisschen zu viel des Guten auf. Die lesbische Lektorin, die der Mama einheizt! Die versauten Bücher der Mama! Die Tochter, die sich auch der Lektorin hingibt!  Und bei der Schauspieler-Szene und der gespielten Empörung der Erzählerin darüber musste ellen dann ein bisschen schmunzeln. Und dann hat es die Mama natürlich auch noch so richtig drauf! (“Für ihr Alter”, versteht sich, was auch immer das heißen mag.) Das ist an der Grenze zur Parodie auf Sexromane, wenn es denn bewusst gemacht ist.

Alles in allem aber eine durchaus anregende Lektüre für diejenigen unter euch, die es mögen, wenn es sofort und in eindeutigen Worten zur Sache geht und die keine DrumRum-Geschichte zum Warmwerden brauchen. Mal sehen, wie es weitergeht… Der Vibrator liegt jedenfalls griffbereit.

In Handschellen

Kleine Entdeckung am Rande, ein sehr hübsches Filmchen:

http://www.lustcinema.com/video/Handcuffs/

via Sex-and-Blogs

Und wer sich noch weiter über Filme informieren mag, die vielleicht auch Frauen ansprechen (obwohl man noch darüber streiten könnte, ob/welche/wie viele Frauen von “normalen” Pornos nicht angesprochen werden), der schaue sich hier um.

Hier mal einige Links zu Erotischem zum Hören und/oder Sehen, das mir so im www über den Weg gelaufen ist:

Vor kurzem habe ich den wunderbaren Blog und Podcast des Schriftstellers Martin Auer, unter anderem auch zu seinem Buch “Hurentaxi” entdeckt. Inzwischen gibt es das Buch “Aus dem Leben der Callgirls” auch als Hörbuch und der Autor liest es mit schön tiefer Stimme und mit einem wunderbaren österreichischen Akzent. Was ich bisher gehört habe, ist nicht unbedingt erotisch im eigentlichen Sinne, aber sehr interessant, informativ, authentisch, teils amüsant, teils bedrückend. Ich werde dort sicher noch viel stöbern und hören und empfehle euch, dasselbe zu tun!

Sex zum Sehen, das heißt (mich) sehr ansprechende Fotos gibt es immer wieder im Blog Erotica, Untertitel: “Erotisches aus der Sicht einer Frau”. Die Photos, die die Dame auswählt, gefallen mir immer, sind sehr schön anzusehen, anregend, erregend, dabei aber nie geschmacklos. Lohnt sich also ebenfalls, dort vorbeizuschauen!

Und dann habe ich auch noch einen heißen Link auf einen Blog, in dem man Sex sehen und hören kann: Garm’s Kiss. Schon die Header-Grafik ist ja einen Link wert, aber neben erotischen Bildern macht der Herr Blogger auch immer wieder wunderbare Videoclips zu guter Musik, kleine Kunstwerke aus Pornoschnipseln, die mit den Rhythmen harmonieren. Schon auf den ersten Blick war ich davon begeistert, besonders und nachhaltig bin ich es von dem sexy Clip “Der Traum des Kaisa Blum”, der nach eigenen Worten “more rough and tough” ist. Nicht meine Musik, aber dafür wirklich überzeugende Bilder. Es lohnt sich auch, im Archiv zu stöbern. Die kleinen Videos kann man auch immer über rapidshare herunterladen und dann wieder und wieder ansehen, ein toller Service! ;-)

Und wer auch mal auf “banalere” Erotik ganz ohne Kunst steht, aber keine Zeit hat, selbst nach ansprechenden Videos zu suchen, der wird vielleicht im Pornoblog fündig. Der Herr hatte mehrere einschlägige Videoportale durchforstet und bisher recht anständig Unanständiges ausgegraben, finde ich. Leider schweigt er seit Weihnachten, ich hoffe, das ändert sich wieder.

Ach ja, für alle Herren der Schöpfung findet sich hier auch eine recht anschauliche “Nachhilfe” zum Thema Cunnilingus, auch als Möse-Lecken oder Pussy-Eating bekannt, das kann man ja nie gut genug lernen, oder? ;-) Und für die Damen könnte es wahrscheinlich auch ganz anregend sein…

Na denn, viel Spaß beim Surfen und allem weiteren wünscht
ellen

Mein Sexshop in Venedig

Hinweis: dies gehört zum noch titellosen “erotischen Briefroman” (deshalb die Ich/Du-Form), der hier kapitelweise entstehen wird oder auch nicht. Zumindest fängt ellen mal an. Der vorherige und erste Teil ist hier zu finden.

Wo war ich stehen geblieben? Ach ja, bei meinem Plan, einen Sexshop in Venedig zu eröffnen und bei meiner Phantasie, wie mich ein vierzigjähriger, attraktiver Mann aus Venedigs Hocharistokratie in meinem Shop aufsucht, mit stechend blauen Augen, angegrautem schwarzen Haar und durchtrainiertem Körper und nach einem für ihn passenden Penisring fragt, aber bitte in ‘seiner’ Größe.

Ich sehe ihn fragend an, aber er weist nur auf das kleine Extra-Zimmer, das ich in meinem Sexshop eingerichtet habe und bittet mich hinein. Obwohl ich sonst so frech bin, sehe ich ihm jetzt nur stumm dabei zu, wie er langsam und ganz entspannt Jackett, Schuhe, Hose und Unterhose auszieht und seinen Schwanz, der teilweise von seinem weißen Hemd überdeckt wird, mit schnellen Bewegungen zu seiner vollen Größe reibt. Jetzt weiß ich auch, was er damit meinte, als er sagte, er brauche einen Penisring in ‘seiner Größe’. Er bittet mich, den Umfang zu messen, natürlich hängt ein Maßband in meinem Separée und so lege ich Hand an.

Sein Schwanz ist jetzt ganz steif und wirklich sehr groß und sanft lege ich das Maßband um seine Peniswurzel. Ich halte das Maßband fest, die Finger an der Unterseite seines Schwanzes und bücke mich, um die Centimeter abzulesen. Ich schüttle den Kopf, nein, einen so großen Durchmesser hätte ich aus Metall nicht vorrätig, vielleicht könnte ich einen solchen Penisring bestellen? Allerdings hätte ich welche aus Silikon, ich hätte damit keine Erfahrung, aber vielleicht dehnten die sich ja auch auf seinen großen Umfang. Er nickt mir von oben lächelnd zu und bei diesem spannungsgeladenen, erregenden Blickwechsel kann ich nicht widerstehen, ich lasse das Maßband los und muß seinen Schwanz in meine Hand nehmen, muss versuchen ihn zu umfassen.

Er fühlt sich so gut an, wie er schwer und warm in meiner Hand liegt, ich muss ihn weiter halten und greife jetzt mit der anderen Hand nach seiner Vorhaut, die sich schon größtenteils von der Eichel zurückgeschoben hat, ich spüre diesen prallen und doch anschmiegsamen Schwanz und beginne langsam zu reiben. Kurz blicke ich zu ihm, er strahlt mich an, ganz offen und selbstsicher und sagt dann: “Um den Silikon-Ring zu testen, müssen wir meinen Schwanz sowieso erst wieder klein bekommen. Aber Sie werden ihn nicht in Ihren Mund nehmen können, oder?”

Ich grinse zurück, er scheint mich ganz gut einschätzen zu können, denn mit dieser Bemerkung hat er meinen Ehrgeiz geweckt. Seinen Schwanz noch immer in meinen Händen haltend, knie mich vor ihn auf den Boden, meine Finger wandern über seinen Schaft und streicheln über seine dicht behaarten Eier, die groß und fest sind. Mit beiden Händen umfasse ich Eier und Peniswurzel und berühre erstmal prüfend mit der Zunge seine Glans, lecke mit der Zunge leicht über den Schlitz und dann rund herum um seine Eichel. Dann erst nehme ich sie vorsichtig zwischen meine Lippen, erstmal nur bis zur zurückgeschobenen Vorhaut und sauge ein wenig an seinem Schwanz.

Er stöhnt leise auf, als ich immer noch saugend versuche, mehr von seinem großen Schwanz in meinen Mund zu nehmen. Ich bin nicht ungeübt darin, ich weiß, wie ich es machen muss, um keinen Würgereiz auszulösen, aber ich komme gerade bis zur Hälfte seines Schwanzes, weiter geht es einfach nicht. Aber ich will, ich will ihn unbedingt ganz in meinem Mund haben. Also stehe ich auf und bitte ihn, sich auf die mit dem roten Laken bezogene Liege zu legen, auf die Seite und lege mich zu ihm, etwas tiefer, so dass sein Schwanz vor meinem Mund ist. Ich weiß, dass es in dieser Position für mich viel einfacher ist, einen Schwanz ganz aufzunehmen und beginne das Experiment.

Meine Hände spielen mit seinen Eiern oder greifen nach seiner Peniswurzel, während ich meine Lippen über seinen Schwanz stülpe, noch ein bisschen mit seiner Eichel spiele, lecke und lutsche und sie sehr schnell mit der Zungenspitze kitzle, dann sauge ich seinen Schwanz tiefer in meinen Mund. Ich komme zur Hälfte, schließe die Lippen etwas fester um seinen Schaft und gleite so wieder nach oben, schiebe mich wieder nach unten, sein Schwanz verschwindet einige Zentimeter weiter in meinem Mund, nach oben und meine Hände immer an seinen Eiern, die fester werden und kleiner und ich höre ihn atmen und wieder sind es ein paar Zentimeter mehr, die ich ihn verschlucke und wieder stöhnt er und meine Hände schließen sich um den Ansatz seines dicken Schwanzes, als meine Lippen nach oben gleiten und meine Lippen treffen jetzt die Hände, die seine Peniswurzel langsam frei geben, je weiter sich mein Mund über seinen Penis stülpt und weiter und weiter und er stöhnt und jetzt, jetzt ist sein Schwanz ganz in mir, meine Hände sind wieder an seinen Eiern, die fast in seinem Körper zu verschwinden scheinen, so ziehen sie sich zusammen und ich lasse seinen Schwanz tief in meinem Mund und sauge nur und sauge und der Herr aus dem Hochadel stöhnt auf und kommt und spritzt mir sein Sperma tief in den Mund, während ich seine Eier zucken fühle.

Ich schlucke und genieße den süßlichen Spermageschmack und lecke und sauge noch ein wenig an seinem Schwanz, bis er zu zucken aufhört. Dann sehe ich ihn grinsend an und er nickt mir noch stark atmend, aber lächelnd und anerkennend zu. Ich sage ihm, dass ich mir den Umfang seines Schwanzes sehr gut gemerkt hätte und mich erkundigen würde, wo ich einen Penisring in ‘seiner Größe’ bestellen könne. Er zieht sich an und sagt, er werde wiederkommen und nachfragen.

So stelle ich mir das also vor in meinem superschicken, sexy Sexshop, den alle Kunden zufrieden verlassen würden: die Frauen mit dem passenden Dildo oder Vibrator, die Männer mit dem richtigen Penisring, die Paare mit vielen Ideen, wie sie ihr Spielzeug aneinander testen können und sich gegenseitig verführen und verwöhnen. Und alle gingen sie mit einem zufriedenen breiten Grinsen aus meinem Laden.

Ja, ich bin völlig vom Thema abgekommen. Aber was ich noch sagen wollte: überrasche mich bitte nie mit einer längeren Reise nach Venedig, solange es dort noch keinen Sexshop gibt! Über Tagesausflüge freue ich mich sehr, aber bitte nicht länger, längere Aufenthalte in einer Stadt ohne Sexshop ertrage ich einfach nicht und auch Du würdest es nicht mit mir aushalten. So weit, so gut und Du weißt ja, dass ich auf der Reise, auf der wir uns kennenlernten nicht in Venedig war. Ich war in Paris, das vor Lust und Liebe und Sex nur so strotzt, die perfekte Stadt für einen längeren Aufenthalt mit mir. Aber wie das war und was ich dort gemacht habe, bevor ich Dich traf, das verrate ich dann beim nächsten Mal.

Mitten in dem erotischen Roman (autobiographisch und pornographisch), den ellen gerade liest, findet man das Rezept zu einer ‘Crostata’, also einem italienischen Mürbeteig-Frucht-Kuchen. Komisch, oder? Die Erklärung ist aber ganz einfach: die Erzählerin Michelle behauptet, dass man mit diesem Rezept einfach jeden herumbekommen könne. Und das passt ja gut zu ellens Theorie, dass Sex und Essen stark zusammenhängen. Also will ellen euch dieses ultimative, aphrodisierende und wirklich sehr köstliche Kuchen-Rezept nicht vorenthalten:

Teig:

250 g Mehl, 50 g gemahlene Mandeln, 150 g kalte Butter (direkt aus dem Kühlschrank und in Stücke geschnitten), 80 g Puderzucker, 1 ganzes Ei und 1 Eigelb, 1 Prise Salz, abgeriebene Schale 1 Bio-Zitrone

Alles zusammen zu einem Teig verkneten (mit den Händen, erst in der Schüssel, dann auf der Arbeitsfläche), daraus eine Kugel formen und in Folie verpackt in den Kühlschrank geben, mindestens eine Stunde dort drinlassen (besser noch 6 Stunden, der Teig hält sich dort auch bis zu 3 Tage). Danach 3/4 des Teiges auf der bemehlten Arbeitsfläche oder zwischen Frischhaltefolie rund ausrollen, so dass der ‘Teigfladen’ etwas größer ist als die runde Form, die man zu benutzen gedenkt, Form buttern, Teig geschickt hineingeben und damit auch einen 2-3 cm hohen Rand ‘bauen’. Die Form samt Teig stellt man wieder in den Kühlschrank, genauso das restliche 1/4 des Teiges.

Füllung:

500 g Frucht (ohne Kerne etc. wiegen und in Stücke teilen), Saft von 1 Zitrone, ca. 100 g brauner Zucker (je nach Fruchtsorte) zusammen ca. 40 min im Topf einköcheln lassen, bis die Konsistenz marmeladenartig ist. Wenn es zu flüssig bleibt, 2 TL Speisestärke in etwas Flüssigkeit anrühren (damit nichts klumpt) und dann unter die Fruchtmasse rühren.

Basteln und Backen:

Den Kuchenboden noch mehrmals mit einer Gabel einstechen, dann die Fruchtfüllung darauf verteilen. Das restliche Viertel des Teiges ausrollen, in Streifen schneiden und gitterartig auf den Kuchen legen (wie bei einer Linzer Torte), den Rand (wenn er über die Füllung ragt, noch ein wenig nach unten drücken). Ein Eigelb mit 2 EL Milch verrühren und auf die Teigstreifen pinseln. Kuchen in den auf 200 Grad vorgeheizte Backofen geben und ca. 40 Minuten backen, bis er durch und schön braun ist. Dann sieht er ungefähr so aus:

Klingt alles ein wenig kompliziert, aber eigentlich ist es das gar nicht. Einfach mal ausprobieren! Man mag natürlich dennoch fragen, warum ellen euch das hier als erotisches Rezept präsentiert. Einerseits kann man den Kuchen sehr gut mit Pflaumen machen. Gut sind zwar auch Aprikosen, Pfirsiche, Kirschen oder Himbeeren, aber bei ‘Pflaume’ wären wir ja wieder bei einer sehr schönen Wortwahl für weibliche Geschlechtsteile. Hier also keine aphrodisierenden Zutaten, dafür aber durch die Pflaumen sexy. Oder man nimmt eben Feigen, das kommt ja aufs selbe raus. ;-)

Und wie kommt die Michelle aus ellens pornographischem Roman nun an dieses Rezept? Michelles Lebensphilosophie ist es, Herrin über sich und ihren Körper zu sein, lasziv und sachlich, intelligent und herzlich, die Lust in den Körpern der anderen zu suchen und ihren Körper darzubieten, um Lust zu verschaffen. Die Siebzehnjährige jobbt in einer Konditorei und wirft sich nach einer Weile dem sehr hübschen Konditor Alex an den Hals, weil sie große Lust hat, es mit ihm dort in der Konditorei “zwischen Puderzucker und Tortencreme” zu treiben.

Sie versteckt sich also nackt im Umkleideraum bis Alex auch kommt und als dieser gerade die Arbeitshose auszieht, umarmt sie ihn, küsst ihn, drängt sich an ihn. Alex lässt das geschehen, bleibt aber seltsam unbeteiligt, auch als Michelle nach seinem Schwanz greift, ist der ganz schlaff. Sie fragt ihn, schon ein wenig erbost, ob sie ihm denn nicht gefalle und Alex gesteht, dass er gerade zum ersten Mal eine Frau küsst: er ist schwul. Nach einer peinlichen Pause müssen beide lachen und erzählen sich, dass sie jeweils mit vielen Männern schlafen (Michelle sagt, sie ficke so oft sie könne). Sie berühren und streicheln sich noch ein bisschen gegenseitig, aber nur aus Neugier, Zärtlichkeit.

Und Alex rät ihr dann: wenn er jemanden treffe, den er will und der nichts von ihm will, dann mache er einen Kuchen, eine Torte, eine Süßspeise für ihn und dann liebe der ihn sofort. Und er bringt Michelle bei, die Crostata nach obigem Rezept zuzubereiten, das Rezept, mit dem man jeden verführen kann. ellen gibt zu, dass dies kein Gericht ist, das man auf dem Körper verteilen und ablecken kann, auch keines, das man sich irgendwo hinstecken kann und auch keines mit erotisierenden Zutaten. Die gibt es dann das nächste Mal. Aber es ist ein Rezept für den Anfang, wenn ihr jemanden erst noch ins Bett bekommen wollt. Also viel Erfolg dabei!

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