Kategorie: Erotisches Zubehör


Ja, wie heißt es denn nun richtig? Irgendwie bin ich daraus nicht ganz schlau geworden, wahrscheinlich ist aber, dass es in verschiedenen Ländern verschieden heißt.

Dieses Gel kommt jedenfalls in einem kleinen Glasfläschchen mit Pumpspender und anfangs ist man wirklich ein wenig enttäuscht, dass es sooo klein ist, denn die Karton-Umverpackung ist doch deutlich, deutlich größer. Sieht aber recht edel aus und der Pumpspender ist praktisch. Inhaltsstoffe sind nirgendwo angegeben, das Gel soll aber dermatologisch geprüft und auf den ph-Wert (m)einer Möse eingestellt sein und kann auch in Kombination mit Kondomen verwendet werden.

Das Durex Intensivgel “intensiviert die Empfindungen” und wurde zur “Steigerung des weiblichen Orgasmus” “von Frauen für Frauen” entwickelt. Naja. So weit so gut, dann wird also nochmal getestet (obwohl ich es schon 3-4 Mal im Einsatz hatte, aber man weiß ja nie…). Der Geruch ist, nunja, erinnert am ehesten an Klebstoff, aber meine Möse hat ja glücklichweise keinen Geruchssinn…

Ich reibe also eine Portion des Gels auf meine Klitoris, auf die inneren Schamlippen, den Eingang in meine Grotte. Ja, sie haben schon recht, das ist “kühlend, prickelnd und gleichzeitig wärmend”, obwohl bei mir das kühlende irgendwie überwiegt, so richtig prickelnd finde ich es jedenfalls nicht. Es fühlt sich ein bisschen fiebrig an, die Finger spüren die Wärme des Bereichs und gleichzeitig fühlen sich die Finger und die Haut “von innen” aber kalt an. Schon interessant. Und ja, mir läuft “das Wasser in der Möse zusammen”, ich werde feucht, bin feucht, ja.

Und wenn ich jetzt weitermache und mich streichle und massiere oder mir einen hübschen Dildo oder Vibrator schnappe, dann komme ich auch, sicher! Aber wäre ich ohne das Durex Gel nicht gekommen? Doch! Wäre ich ohne das Durex Intensiv Gel weniger intensiv, “schlechter” gekommen? Nein, ich denke nicht. Da merke ich keinerlei Unterschied. Irgendwann vergisst man das Gel und das kühle Gefühl im Eifer des Gefechts einfach und dann ist alles wie immer. Nicht schlecht, aber eben auch nicht besser.

Okay, ein bisschen enttäuschend nach den vollmundigen Versprechungen auf der Verpackung. Diese Versprechungen ärgern mich allerdings deutlich mehr als das Produkt selbst, das zumindest zum Start ganz nett ist. Denn Durex hat eine Anwenderstudie mit 101 Testpersonen gemacht und davon sind 79% zum Höhepunkt gekommen. Aha. Oder besser: haha! Kann ja kaum nur am Gel gelegen haben, irgendwie wird es zu dem Orgasmus ja gekommen sein. Und jetzt behaupten tatsächlich 60%, sie hätten intensivere “Orgasmusempfindungen” erlebt. Mal abgesehen von dieser sonderbaren Ausdrucksweise “Orgasmusempfindungen”: nein, das glaube ich einfach nicht! Keine Ahnung, wie sie die Tests durchgeführt haben und was sie dann gefragt haben, um zu diesem Ergebnis zu kommen, aber ganz koscher kommt mir das nicht vor…

Und dann wird mir auch noch erzählt, dass nur 32% der Frauen regelmäßig einen Höhepunkt erleben und 17% sogar selten oder nie. Ja, mag sein. Aber dann kommt ja das großartige Durex Intensiv Gel!!!! Da muss ich aber wirklich lachen. Glaubt irgendjemand, dass eine Frau, die schwer oder gar nicht zum Orgasmus kommt (weil sie nicht genau weiß, wie das geht, weil sie sich selbst zu schlecht kennt, weil sie nicht einfordert oder einfach tut, was sie braucht, behaupte ich einfach mal frech), dass so eine Frau durch das Gel jetzt plötzlich Orgasmen erlebt? Das ist doch Blödsinn! Stimmt schon, das wird auch nicht wörtlich behauptet, aber suggeriert wird es doch! Nachzulesen übrigens alles in der Durex Broschüre. Lustige Ergebnisse zum internationalen Vergleich von Orgasmushäufigkeit und -zufriedenheit findet man hier übrigens auch, ich frage mich aber wieder, wie diese Ergebnisse zustande gekommen sind.

Alles in allem: ganz nett, das Intensiv Gel, aber nachdem es relativ teuer ist, lohnt es sich nicht wirklich. Die Werbung ist aber immerhin recht hübsch und wahrscheinlich fast anregender als das Produkt selbst (Video entdeckt im Feigenblatt-Blog):

Er ist da! Wirklich sehr schnell geliefert und gut hier angekommen. Da hat man sich eine wirklich schöne Verpackung ausgedacht (mit Magnetverschluss, wie edel!) und ein schwarzer Beutel zum Aufbewahren wird auch mitgeliefert. Und schon auf den ersten Blick gefiel mir der Glasdildo “Der Zauberlehrling” von Glassvibrations noch besser als auf dem Bild im Netz. Er ist irgendwie durchsichtiger und weniger bunt. Und ganz glatt und kühl und liegt schwer in der Hand, aber nicht zu schwer.

Natürlich musste ich ihn auch gleich ausprobieren und er hält tatsächlich, was sein Anblick verspricht. Ich hatte ihn mit warmem Wasser gewaschen und dann sozusagen als Vorspiel ein bisschen in der Hand gehalten, war mit den Fingern über die glatte Oberfläche gefahren, hatte ihn gewärmt und gestreichelt. Schon davon habe ich wirklich Lust bekommen, ihn auch in mir zu spüren, das glatte Ding tief in mich zu stoßen, sodass ich ihn problemlos auch ohne irgendwelche Gleitmittel benutzen konnte. Ich habe beide Enden getestet und gestaunt, was so Knubbel mit einem anstellen können. Die Seite, an der sich sozusagen Kugel an Kugel reiht, ist leicht gebogen, aber nicht zu sehr. Und das Hineinschieben und Herausziehen der einzelnen Knubbel ist tatsächlich erstaunlich angenehm. Bisher hatte ich noch keinen so geformten Dildo und jetzt weiß ich endlich, wozu das gut ist! :-) Doch auch die andere, gerade Seite, die nur von einer etwas größeren Kugel gekrönt wird, fühlt sich wirklich gut an, wenn man sie sozusagen widerstandslos in seiner nassen Möse versenken kann. Ich würde sagen, da ist wirklich für jeden Geschmack etwas dabei!

Natürlich ist und bleibt es ein harter Dildo, aber man muss eben entsprechend vorsichtig damit umgehen und nicht wild herumstochern, aber das sollte man mit anderen Dildos ja auch nicht! Über Kälte konnte ich mich auch nicht beschweren, das Glas erwärmt sich recht rasch durch die Körperwärme, ich habe sogar den Eindruck, dass es schneller warm wird als Metall. Und wie gesagt: vorher warm mit Wasser abspülen hilft, muss man aber meiner Meinung nach nicht einmal unbedingt. Und natürlich fühlt sich ein echter, warmer, fester und dennoch nachgiebiger Schwanz viel besser an. Aber ein Dildo ist ja auch nicht dazu da, einen Schwanz wirklich zu ersetzen, oder? ;-)

Glasdildo

Liebe Leser, ich brauche mal euren Rat.

Aus verschiedenen Gründen (unter anderem Neugier und Lust und Interesse an Glasbläsern und so weiter) interessiere ich mich momentan besonders für Glasdildos. Wer von euch hat einen oder zumindest Erfahrung damit (z.B. ausgeliehen bekommen oder so;-))??? Dass es kalt ist, weiß ich schon, einen Metalldildo besitze ich nämlich, das stört mich nicht weiter, kann man ja aufwärmen. Aber sonstige Bemerkungen dazu?

Recht bald bin ich auf die Firma Glassvibrations gestoßen. Florentine Winter hatte mal über die “Teufelszunge” berichtet. Da ich nichts irgendwie geriffeltes oder genopptes in mir drin haben will, ist momentan dieser hübsche Zauberlehrling hier mein Favorit. Obwohl ich so eine Banane auch interessant finde… Oder kennt ihr andere Hersteller, die besonders gut, interessant, günstig sind? Kennt jemand Glasspleasure?

Bin gespannt auf eure Antworten! Und zur Belohnung berichte ich dann sicher auch über das Ausprobieren…

Nachtrag: Wie meine Erfahrung mit dem Dildo aus Glas ist, kann man inzwischen hier nachlesen.

Nachdem ellen euch ja letztes Mal ihren Lieblingsvibrator vorgestellt hat, diesmal sozusagen ein offener Wunsch bzw. ein Eintrag auf Ellens Sextoy-Wunschzettel: ein Dildo in Karottenform von SelfDelve:

Sieht gut und fast echt aus, oder? Die Dildos von Selfdelve, die aus Silikon sind und teilweise wie Obst und Gemüse aussehen und die Farbe wechseln, wenn sie warm werden, sind ja schon durch sämtliche Erotikblogs gewandert, wurden bei MyLovetoy, bei Erotica, beim Sexmister, bei FactsofLife, im Erospa-Blog und in MeinkleinesSexblog vorgestellt, die Zaubermaus aus der Prickelwelt hat sich den Luft-Dildo zugelegt und im Lustgespinst findet man sogar ein Interview mit der Herstellerin der Dildos.

Neben den Gemüsesorten gibt es nämlich auch noch die ‘Elemente’ in Dildoform, die ebenfalls die Farbe wechseln, wenn sie warm werden und meiner Meinung nach sehr formschön sind. All diese Dildos sind aus Silikon, absolut unbedenklich für die Gesundheit (anders als Produkte aus Jelly) und außerdem kann man zwischen verschiedenen Härtegraden wählen. Dennoch wäre ellens absoluter Favorit die oben gezeigte Karotte, denn ellen hat ja schon öfter darüber geschrieben, wie Essen und Sex für sie zusammenhängen, nämlich stark und gut. Warum dann also nicht ein Sextoy in Gemüseform? Das ist dann ja nur konsequent. Und ellen ist schon länger auf der Suche nach einem glatten (Noppen, Rippen etc. mag ellen gar nicht, das kratzt doch nur) und kleinen Dildo (ellen liegen die großen Dinger nicht so sehr). Wohlgemerkt geht es ja um einen Dildo, der bei aller Kunst doch anders ist und sich anfühlt als ein echter Schwanz und da bevorzugt ellen eben die kleineren Dinge. Und da wäre also die Karotte mit der nur ‘schwach strukturierten’ Oberfläche und einem Durchmesser von 2-4 cm perfekt. Das ist dann auch schmal genug, um sich vielleicht auch mal anal damit zu verwöhnen… Und dass sie dann bei der Hitze von orange zu gelb wechselt, ist ja ein interessanter Nebeneffekt.

Hat jemand vielleicht schon die Karotte? Und wie sind die Erfahrungen damit?

Jetzt möchte ich euch mal ellens absoluten Lieblingsvibrator vorstellen, vielleicht ist der ja auch was für euch. Eigentlich ist es gar kein Vibrator im klassischen Sinn, sondern ein netzbetriebenes Monstrum, ein großes unhandliches Klopfmassagegerät. Darauf gestoßen bin ich bei den Vibratorentests von Lovetoytest, die Sexspielzeuge einem ‘unabhängigen’ (wenn natürlich auch dennoch subjektiven) Test unterziehen. Inklusive dem dazugehörigen Forum (denn es gibt natürlich nur ab und zu neue Tests und bei weitem nicht zu jedem Sextoy) immer eine gute Anlaufstelle, wenn man sich ein neues Spielzeug zulegen möchte und Informationen dazu will oder sich nicht sicher ist, welches man nehmen soll.

Auf Platz 3 der besten Vibratoren für Frauen ist bei Lovetoytest jedenfalls der Tappy Massager (der woanders auch unter dem Namen Tappymed verkauft wird). Wie gesagt: ein großes, schweres Klopfmassagegerät, das man unpraktischerweise mit einem Kabel an die Steckdose anschließen muss. Und dennoch ellens absoluter Liebling:

So sieht er also aus. Der Vorteil an diesem Ding ist eindeutig, schlicht und einfach die Stärke der Vibration. Nichts was ellen bisher in der Hand hatte, kommt da auch nur annähernd heran. Der rote Knopf rechts schwingt und ‘klopft’ unheimlich schnell, zwei Stufen sind einstellbar, das ist sehr angenehm, um sich selbst den Rücken zu massieren, noch angenehmer aber, um sich Möse und Klitoris damit zu verwöhnen. Denn die Orgasmen kommen damit wirklich unheimlich schnell!

ellen mag es manchmal auch, sich Zeit zu lassen, wenn sie es sich selber macht, langsam die Erregung aufzubauen, es sich richtig gut gehen zu lassen, aber manchmal (ehrlich gesagt recht oft), will sie auch einfach nur einen Orgasmus. Einen harten, schnellen, überwältigenden Orgasmus. Und ellen liebt eben starke Vibrationen (was ja auch nicht unbedingt jederfraus Sache ist). Aber dafür gibt es eben wirklich nichts besseres als dieses Klopfmassagegerät.

Einziger Nachteil: das Ding hat teilweise scharfe Kanten bzw. einen Spalt rund um den klopfenden Knopf herum, wo man sich einklemmen kann und das kann unschöne Verletzungen an den Schenkeln geben, die man im Eifer des Gefechts vielleicht erst gar nicht bemerkt. ellen benutzt den Vibrator deshalb meistens einfach mit Hose, ganz ohne sich auszuziehen (bitte nicht weitersagen). Einfach aufs Bett werfen, sich angezogen auf dem Teil in Position bringen und in wenigen Minuten zum Orgasmus, so einfach ist das. Und übrigens: manchmal hat ellen damit sogar schon richtig gespritzt (wobei leider die Infrarotbeleuchtung – die man aber sowieso nicht braucht – kaputt gegangen ist, wasserfest ist es also nicht), wer die Erfahrung also mal machen möchte, vielleicht klappt es ja damit…

Wie gesagt: wenn man lieber schwache Vibrationen mag, ist das sicher nicht die beste Wahl, wenn man sich lieber Zeit lässt, dann kann es einem mit diesem Massagegerät vielleicht zu schnell gehen, aber ansonsten: der perfekte Vibrator. Und im Vergleich zu manchen Luxusvibratoren gar nicht mal so teuer. Ich will jetzt hier nichts verlinken (ach ja, übrigens, nur damit das nochmal klar ist: dies ist eine persönliche Empfehlung, an der ich natürlich rein gar nichts verdiene, wie bei allem hier!), aber recherchiert doch einfach selbst nochmal im Netz.

Das Ding hat teilweise verschiedene Namen, aber ‘Tappy’ ist meistens dabei. ellen hat es damals unter dem Namen Tappymed (Firma Casada) bei eBay gekauft und den Händler sogar noch runterhandeln können. Wahrscheinlich erfüllen andere Klopfmassagegeräte auch denselben Zweck, aber darüber weiß ellen eben nichts, weshalb es bei der Empfehlung dieses Teils bleibt. Viel Vergnügen!

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